Ausblick statt Rückblick...

...Lösungsfokussiertes Arbeiten als Schlüssel zu akzeptiertem Wandel bei  Führungskräften und in Organisationen


Die Lösung des Problems merkt man an seinem Verschwinden (Wittgenstein)
Eine Analyse einer funktionierenden Zukunft ist nützlicher als Problemursachen aus der Vergangenheit zuzuweisen

Der Begriff der "Lösungsfokussierung" (oder auch "Lösungsorientierung") führt bei Führungskräften immer wieder zu Miss-verständnissen bzw. Fehlinterpretationen.

 

Führungskräfte haben ja geradezu die Aufgabe zu Lösungen zu kommen: Um das zu erreichen, identifizieren sie das/die Problem(e), analysieren möglichst umfassend die Wirkungsketten und versuchen den Dingen ganz auf den Grund zu gehen, um die Ursache damit dann zu beheben. Dieser Zugang ist für komplizierte Sachverhalte, in denen es eine eindeutige Kausalkette gibt (zum Beispiel technische Zusammenhänge), schlüssig und richtig.

 

In komplexen Situationen, in denen es eine Vielzahl von Einflussfaktoren gibt, deren Wirkfaktoren und ihre Zusammenhänge gar nicht mehr richtig erfassbar sind, greift dieser Zugang allerdings zu kurz. Zu diesen komplexen Situationen gehören insbesondere alle psycho-sozialen Konstellationen in Organisationen, ihre Kultur oder auch jede Einzelperson, mit ihrem "inneren Team".



Solution focus: "It is simple but not easy!"


 

Lösungsfokussiertes Vorgehen bietet gerade bei solchen komplexen Situationen ein äußerst wirkungsvolles Instrument, um aus dem Problemkreislauf aussteigen zu können. Es werden dabei weniger Problemursachen aus der Vergangenheit analysiert, sondern es wird mit dem Klientensystem detailliert herausgearbeitet, wie ein gutes, belastbares Zukunftsszenario aussehen könnte. In komplexen, psycho-sozialen Systemen schafft nämlich gerade diese "Zukunftsanalyse" auf nahezu wundersame Weise eine Sogwirkung hin zu einer Lösung

 

Im ersten Moment erscheint dieser ungewohnte Zugang möglicherweise völlig paradox. Die Wirksamkeit ist jedoch wissenschaftlich belegt und hat sich in der Praxis schon unzählige Male bewährt. Die konkrete Umsetzung ist allerdings fordernder als der an sich einfache Grundgedanke impliziert. Sie erfordert jedenfalls eine gewisse Übung und eine (erlernbare) andere Grundhaltung auf die Dinge zu schauen.

 

Der unten stehende Artikel geht darauf ein wie sich durch lösungsfokussiertes Arbeiten Probleme in Lösungen drehen lassen: 

 



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